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Ein Revisionsfenster, ein Feuerraum, ein festes Enddatum

Ein großer Energieversorger im Raum Nürnberg betreibt ein Müllheizkraftwerk, dessen Feuerraumauskleidung das Ende ihrer Standzeit erreicht hatte. Die Neuzustellung musste vollständig innerhalb des geplanten Revisionsstillstands erfolgen – in der Abfallverbrennung ist dieses Zeitfenster fest, weil die Anlage in der regionalen Entsorgungskette eingeplant ist und ein Überziehen sich nicht auffangen lässt.
Das Revisionsfenster war fest terminiert und ließ keinen Puffer für Nacharbeiten
Der Feuerraum musste über die gesamte Höhe eingerüstet werden, mehrere Gewerke arbeiteten parallel
Die Ausmauerung erforderte durchgehend gleichbleibende Fugenqualität über große Wandflächen
Abbruchmaterial und Neumaterial mussten im laufenden Betrieb der Nachbaranlagen bewegt werden
Wir haben den Einsatz vor Beginn des Stillstands vollständig durchgeplant: Materialabruf, Gerüststellung, Personalbesetzung und die Reihenfolge der Wandabschnitte standen fest, bevor der erste Stein bewegt wurde.
Die Ausmauerung erfolgte abschnittsweise von unten nach oben, sodass Gerüstlagen freigezogen und für den nächsten Abschnitt umgesetzt werden konnten, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen.
Eigene Montageteams führten Abbruch und Neuzustellung durch. Dadurch blieb die Verantwortung für Qualität und Termin in einer Hand, ohne Abstimmungsverluste zwischen Subunternehmern.
Die wichtigsten Kennzahlen des Projekts „Neuzustellung im Müllheizkraftwerk eines Energieversorgers"
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