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Wenn der Kunde beim zweiten Mal nicht mehr ausschreibt

Nach der ersten Teilreparatur im Feuerungsbau beauftragte uns derselbe Kunde erneut – diesmal für den Einwurfschacht. Dieser Bereich nimmt das Chargiergut auf und ist damit doppelt belastet: thermisch von unten, mechanisch von oben durch jedes eingeworfene Material. Die alte Auskleidung war an den Kanten ausgeschlagen und im Gewölbe angerissen.
Der Schacht ist eng und über Kopf zu bearbeiten – Schalung und Guss unter beengten Verhältnissen
Die Gewölbezone musste fugenfrei an die Seitenwände anschließen
Mechanischer Abrieb durch das Chargiergut verlangt eine widerstandsfähige Qualität, nicht nur eine hitzebeständige
Der Einsatz musste in dasselbe Stillstandsfenster wie die übrigen Arbeiten passen
Wir haben den Schacht vollständig ausgebrochen und monolithisch neu zugestellt. Gerade an Kanten, die mechanisch beansprucht werden, ist ein durchgehender Guss dem Steinbau überlegen – es gibt keine Fuge, an der ein Stein gelockert werden kann.
Die Gewölbezone wurde im selben Arbeitsgang mitgegossen, sodass Wand und Decke eine zusammenhängende Schale bilden.
Weil der Kunde uns bereits kannte, entfielen Abstimmungsschleifen: Zugang, Ansprechpartner und Stillstandsplanung standen von Beginn an. Der zweite Einsatz lief spürbar schneller an als der erste.

Wand und Gewölbe gehen fugenfrei ineinander über

Gleichmäßig verdichtete Oberfläche nach dem Ausschalen

Durchgehende Schale ohne Fugen an den belasteten Kanten

Übergabezustand vor der Aufheizung
Die wichtigsten Kennzahlen des Projekts „Einwurfschacht monolithisch zugestellt – zweiter Einsatz beim Stammkunden"
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